Stockberg 1782m

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Wiedermal Pulverschnee am Stockberg

Heute stand mit dem Stockberg in dieser Saison die erste Skitour im Toggenburg auf dem Programm. Auch Petrus meinte es heute gut mit uns und lies die Sonne bereits bei unserer Ankunft scheinen. Wie nett von Ihm. Im Ybrig hingen hingegen noch länger die Wolken. Zu Glück haben wir uns für eine Tour im Osten entschieden. Wir starteten wie immer von Steinweid aus. So konnten wir die unteren Hänge ohne Unterlage auslasen. Worüber sicher auch mein repariertes Splitboard dankbar war.

Über Hinterberg stiegen wir gemütlich nach Oberstofel auf. Bereits auf dieser Höhe hatte es rund 20-30cm Schnee gegeben. Die Winterlandschaft war so richtig zum Geniessen. Ab Oberstofel wird das Gelände etwas steiler und die Route folgt dem Geländerücken hinauf zum Josenhüttli und von diesem weiter hoch zur Stockneregg. Bei welcher wir eine Pause einlegten und die Sonne sowie die Aussicht genossen. Bisher war der Aufstieg sehr angenehm und der Schnee dank der Kälte so richtig flauschig.

Nach unserer Rast nahmen wir den Schlussaufstieg in Angriff. Auf einer guten Spur stiegen wir leicht neben dem Südwestrücken im Hang hoch bis zu den Tannen und durch diese hindurch Richtung Gipfelhang. Über welchen wir dann rasch das Gipfelkreuz erreichten. Auf dem Gipfel war eine erstaunliche Kälte, welche ohne Jacke und Handschuhe nicht auszuhalten war. Gut Einpackt blieben wir aber doch fast eine Stunde auf dem Gipfel und genehmigten uns sogar noch ein Dessert.

Nach dem Wipfelschuss gab es aber kein Halten mehr und wir starteten zur Abfahrt. Die tief verschneiten Hänge am Gipfel und die Spuren zwischen den Tannen, neckten uns bereits seit der Ankunft auf dem Gipfel. Wie immer fuhren wir über die Waldschneise im östlichen Teil der Gipfelflanke ab. Welche vor allem bei solchen Neuschnee Verhältnissen ein wahrer Genuss ist. Leider viel zu rasch erreichten wir die Alp Risi. Von dieser fuhren wir genüsslich über die schönen Hänge hinunter zur Steinweid. Wählt man, so wie wir heute, eine Route über Geisshüttli kann man ohne Flachstücke mit dem Splitboard abfahren.

Fazit
Der Stockberg ist immer wieder eine lohnende Tour, vor allem aber bei Neuschnee. Dann nämlich ist der Gipfelhang und die Abfahrt durch die Waldschneise eine wahre Perle. Schnee hat es im Gebiet wieder gegeben. Unterhalb 1100m fehlt jedoch leider die Unterlage, weshalb aktuell ein höherer Startpunkt zu empfehlen ist. Am Gipfel hingegen ziehen die Schneemengen sichtbar an. Gefühlt waren es so zwischen 40-50cm am Gipfel und in den Hängen der Gipfelflanke. In der Abfahrt konnte man so richtig cruisen im Tiefschnee.

Route: Steinweid – Stockneregg – Stockberg – Risi – Geisshüttli – Steinweid

Eckdaten Tour  
Distanz Aufstieg: 3.0km
Distanz Abfahrt: 3.7km
Höhenmeter Aufstieg: 780m
Höhenmeter Abfahrt: 780m
Dauer Aufstieg: 1h 55min
Dauer Abfahrt: 35min
Pausen: 1h 20min
Schwierigkeit: WS-
Lawinengefahrenstufe: 3 Erheblich
Benötigte Karten: 227S Appenzell 1:50000 Blaue Skitourenkarte von Swisstopo
Bestiegene Gipfel: Stockberg 1782m
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