Über 10 Treppen musst du steigen
Heute habe ich mir wieder mal eine Wunschtour von meiner Pendenzenliste vorgenommen. Nämlich den Geissrügge an der Rigi. Diesen wollte ich schon seit langem mal Begehen. Eine ideale Tour für den Vorfrühling im März. Ich verknüpfte die Begehung mit der Besteigung des Rotstock und dem Ausgangspunkt Seebodenalp. Denn an beiden Orten war ich in meiner Tourenkariere noch nie. Der Ausgangspunkt Seebodenalp generiert, aber automatisch einen längeren Zustieg.
So ging es bei schönem und warmem Wetter los auf der Seebodenalp. Als erstes folgte nun der Pflichtteil, der Zustieg zu P.1019 (Chilenwald). So wanderte ich speditiv über den ganzen Seeboden zum Bärgli und von diesem weiter zu P.1019 im Chilewald. Jetzt war ich zwar wieder auf der gleichen Höhe wie beim Start, hatte aber schon 150 Höhenmeter Auf- wie Abstieg hinter mir. Ab P.1019 begann dann der eigentliche Aufstieg. Auf dem Bergwanderweg stieg ich nun über die Müseralp hinauf zu P.1241 am Fuss des Geissrügge. Der Aufstieg über die Müseralp war landschaftlich sehr schön. Rechterhand erhoben sich die Felsbänder der Rigi und hinter einem liegt der Vierwaldstättersee zu Füssen. Bei P.1241 legte ich dann eine Pause ein und genoss die schöne Aussicht.
Nach der Stärkung kam nun endlich der Geissrügge. Für welchen ich heute unterwegs war. Die Routenfindung war simpel. Ich musste nur dem Pfad und vor allem den vielen Treppen folgen. Die erste der ca. 10 Treppen kam schon ziemlich rasch nach dem Einstieg. Danach folgten in regelmässigen Abständen weitere Treppen. Ein sehr unterhaltsamer Pfad. Doch irgendwann erreichte ich das Chänzeli und die unterhaltsamen Treppen hatten ein Ende. Vom Chänzeli ging es auf dem Weg hinauf auf die Grathöchi und weiter zur Staffelhöhe. Von dieser stieg ich dann auf dem Wanderweg hinauf Richtung Rotstock. Die letzten Meter legte ich dann noch auf der Skipiste zurück zum Gipfel.
Nach einer ruhigen Pause auf dem schönen Rotstock, nahm ich langsam den Abstieg in Angriff. Zuerst stieg ich hinunter nach Rigi-Staffel. Dort nahm ich für den weiteren Abstieg den Schwyzer Höhenweg. Denn dieser führte mich direkt von Rigi-Staffel hinunter zur Seebodenalp. Der Weg war im oberen Teil grösstenteils noch schneebedeckt aber grundsätzlich begehbar. Was auch die vielen Personen zeigten, welche im Auf- und Abstieg waren. Im unteren Teil hatte es dann immer mal wieder vereiste stellen, welche aber fast alle am Rand umgangen werden konnten. Somit war der Weg grundsätzlich gut zu Begehen. Zuunterst stieg ich dann noch der Skipiste entlang ab und ging zurück zur Seebodenalp.
Fazit
Das war wirklich eine coole Runde. Wenn auch mit 12 Kilometer etwas länger. Der Geissrügge hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Route: Seebodenalp – Bärgli – Müseralp – Geissrügge – Chänzeli – Grathöchi – Rotstock – Rigi-Staffel – Frutt – Holderen – Seebodenalp
| Eckdaten Tour | |
| Distanz Aufstieg: | 8.0km |
| Distanz Abstieg: | 4.1km |
| Höhenmeter Aufstieg: | 840m |
| Höhenmeter Abstieg: | 840m |
| Dauer Aufstieg: | 2h 25min |
| Dauer Abstieg: | 60min |
| Pausen: | 50min |
| Schwierigkeit: | T2 |
| Benötigte Karten: | 3311T Pilatus-Rigi 1:33333 Gelbe Wanderkarte von Swisstopo |
| Bestiegene Gipfel: | Rotstock 1658m |

