Ochs 1594m

In Berg- Alpintouren by Steven

Kurze T4 Runde am Ochs durch den kühlen Wald

Nach der Biketour am Samstag waren wir heute wieder mal wandernd unterwegs. Es gab mal wieder eine Tour im Hinterland von Luzern. Mit ÖV und Mobility fuhren wir bis zum Parkplatz bei Brudersrüti. Von welchem aus wir zu unserer heutigen Tour starteten.

Auf dem offiziellen Wanderweg liefen wir hoch bis zu P.1105 bei Grüenewald. Dort bogen wir auf den Bergwanderweg ein, welcher hinauf zum Hüenerhubel führt. Ein wirklich schöner Bergwanderweg, welcher gut ausgebaut ist und erst nach einiger Zeit etwas steiler wird. Bei der Frohen Aussicht legten wir eine Pause ein und genossen die wahrlich frohe Aussicht. Der Aufstieg im Wald war heute angenehm kühl. Im Anschluss stiegen wir auf dem Wanderweg, an der Alp Gummli vorbei hoch. Auf rund 1500m kammen wir an einer Nagelfluh Rinne vorbei. Diese ähnelt etwas der Rinne am Rägeflüeli. Also entscheiden wir uns, nach Konsultation der LK, für den Aufstieg durch diese Rinne. Diese erwies sich dann als gut begehbar. So stiegen wir durch die Rinne hoch. Zum Grat hin zieht die Rinne dann an und wird steiler. Auf einem Felssporn linkerhand kommt dann auch noch ein Kreuz in Sicht. Diesem entgegen stiegen wir steil aus der Rinne aus. Im Anschluss gingen wir auf dem Bergwanderweg zum Hüenerhubel.

Nach dem Wipfelschuss auf dem Hüenerhubel folgten wir, in einigem auf und ab dem Wanderweg hinüber zum Ochs. Dabei kamen wir natürlich auch wieder an unserer Aufstiegsrinne vorbei. Der Bergwanderweg auf dem Verbindungsgrat ist unterhaltsam angelegt und sehr schön. Beim Anmarsch auf den Ochs sieht man schon von weitem die Gipfeldrehbank. Welche wir dann auch gleich in Beschlag nahmen und die 360° Sicht genossen. So kann man eine Gipfelrast also wirklich geniessen. Bevor wir uns an den Abstieg machten, gab es auch noch auf dem Ochs einen Wipfelschuss.

Für den Abstieg wählten wir den alten Pfad in der Westflanke des Sunneplätzli (P.1488). So ergab sich eine nette Runde über die beiden Gipfel. Zuerst ging es einigermassen steil, auf der Nordseite des Ochs hinunter Richtung Sunneplätzli. Kurz vor P.1488 folgt die Abzweigung. Hier finden sich auch noch ganz alte verblaste Wanderwegweiser. Das waren noch Zeiten. Nun ändert das Gelände abrupt und es wird sehr steil. Der alte Pfad führt geschickt angelegt steil die Flanke hinunter. Die erste Steilstufe nach einem Baum überwindet man mit einer ersten Kettenabfolge. Danach folgt kurz etwas flacheres Gelände, bevor die zweite Steilstufe folgt. Wobei flach in diesem Gelände relativ ist. Die zweite Steilstufe quert man von Norden gegen Süden absteigend auf einem Pfad. Dann trifft man auf eine Bachrunse. In dieser hilft eine weitere Kette im Abstieg. Im Anschluss geht es noch kurz steil und etwas exponiert in zwei Kehren abwärts. Dann sind die Schwierigkeiten geschafft. Nun führt der Pfad hinüber zur Alp Gummli, wo wir wieder auf den offiziellen Bergwanderweg treffen. Ab hier folgen wir exakt wieder unserer Aufstiegsroute hinunter bis zum Parkplatz bei Brudersrüti.

Fazit
Unsere heutige Runde über den Hüenerhubel und den Ochs war eine coole Alpinwanderung. Mit dem Aufstieg durch die Nagelfluhrinne und dem Abstieg beim Sunneplätzli ergibt sich eine spannende T4 Runde. Zusätzlich hatten wir an diesem heissen Tag immer schön kühl. Da ein grösserer Teil des Aufstiegs im Wald verläuft.

Route: Brudersrüti – Grünewald – Gummli – NW-Rinne – Hüenerhubel – Ochs – P.1488 – Gummli – Grüenewald – Brudersrüti

Eckdaten Tour  
Distanz Aufstieg: 4.3km
Distanz Abstieg: 3.6km
Höhenmeter Aufstieg: 690m
Höhenmeter Abstieg: 690m
Dauer Aufstieg: 2h 5min
Dauer Abstieg: 1h 10min
Pausen: 50min
Schwierigkeit: T4
Benötigte Karten: 3311T Rigi-Pilatus 1:33333 Gelbe Wanderkarte von Swisstopo
Bestiegene Gipfel: Hüenerhubel 1579m
Ochs 1594m
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